Rahmenbedingungen

Ablauf einer Psychotherapie

Nach Ihrer telefonischen Kontaktaufnahme wird ein Termin für ein Erstgespräch vereinbart, worin wir dann gemeinsam klären, ob und wie eine therapeutische Unterstützung für Sie hilfreich sein kann. Therapieziele, Dauer und Frequenz, sowie Fragen Ihrerseits werden wir dabei ausführlich besprechen, weshalb das kostenpflichtige Erstgespräch 50 Minuten dauert.

Absageregelung

Die vereinbarten Termine sind verbindlich. Sollten Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, müssen Sie diesen 24h vorher (per Telefon / SMS) absagen, da ansonsten das Honorar in Rechnung gestellt wird.

Verschwiegenheit

Für den therapeutischen Prozess ist eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung und Atmosphäre zwischen Ihnen und mir wichtig. Als Psychotherapeutin bin ich laut § 15 Psychotherapiegesetz, GBl.Nr.361/1990 zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Therapieangebot

In meiner Praxis arbeite ich mit Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen, Familien und Paaren in Einzelsitzungen (50 Minuten) und Doppelsitzungen (90 Minuten). Hausbesuche sind nach Absprache möglich.

Therapiekosten

  • Einzeltherapie (50 Minuten) je 85 Euro

  • Paar- oder Familiengespräche (50 Minuten) 120 Euro

  • Sozialtarife auf Anfrage

Eine teilweise Rückerstattung der Therapiekosten durch die Krankenkasse ist möglich. Sie müssen dafür eine ärztliche Bestätigung vor (z. B. vom Hausarzt) einholen, dass es für Ihre psychischen Beschwerden keine organischen Ursachen gibt. Diese notwendige ärztliche Untersuchung dafür hat bis spätestens vor der 2. psychotherapeutischen Sitzung zu erfolgen. Die Bestätigung reichen Sie bitte ein, wenn Sie bei der ÖGK einen Kostenzuschuss beantragen. Wenn mehr als 10 Einheiten für die Therapie nötig sind, muss ein neuer Antrag vor der 11. Sitzung gestellt werden.

Wenn Sie Opfer einer Straftat wurden und aufgrund dieser Tat eine Psychotherapie in Anspruch nehmen müssen, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen (vorsätzliche rechtswidrige Tat, die mit mehr als sechs Monaten Freiheitsstrafe bedroht ist und die Betroffenen im Zuge der Tat eine Körperverletzung oder eine Gesundheitsbeschädigung erlitten haben) ein Anrecht auf Kostenübernahme für die Behandlung durch das Sozialministerium.

Die Übernahme der Kosten ist im Verbrechensopfergesetz geregelt, wonach Betroffene - unmittelbare Opfer und auch Unbeteiligte, die beim Tathergang eine Körperverletzung oder Gesundheitsbeschädigung erlitten haben - Anspruch auf unterschiedliche Hilfeleistungen, unter anderem eine psychotherapeutische Behandlung, haben.

Die Behandlungskosten können auch übernommen werden, wenn die TäterInnen unbekannt oder nicht mehr greifbar sind, Sie in ihrer Kindheit oder Jugend Gewalt erlebt haben und zum Beispiel an einer Posttraumatischen Belastungsreaktion leiden.