Psychotherapie

Einzeltherapie

Oft liegen den Belastungen, die Sie nicht mehr alleine bewältigen können, persönliche oder seelische Probleme zugrunde. Auch körperliche Erkrankungen können eine Rolle dabei spielen. Manchmal dauern diese Beschwerden schon länger an und Sie haben gescheiterte Lösungsversuche hinter sich. Scheuen Sie sich nicht, einen Therapeuten zu kontaktieren und um Unterstützung zu ersuchen. Psychotherapie kann unter anderem helfen bei

Psyche Selbsttest, Schmerzen, negative Gedanken, Krankheit, Veränderungen, Belastungen, Zwänge, Ängste, Kraftlosigkeit, lustlos, erschöpft, antriebslos, Scham, Sexualität
  • Ängsten und Panikattacken

  • chronischen und psychosomatischen Beschwerden

  • Lebens- und Sinnkrisen

  • dem Umgang mit Trauer, Sterben und Tod

  • Depressionen

  • Schlafstörungen

  • Suchterkrankungen

  • Zwängen

  • Persönlichkeitsstörungen

  • selbstverletzendem Verhalten

  • Gewalterfahrungen und traumatischen Erlebnissen

  • Themen in der Familie oder in der Partnerschaft

  • Erziehungsthemen

  • Pubertätskrisen

  • belastende Entscheidungen

  • ...

Paartherapie

Zwei Menschen, die sich gefunden haben, durchlaufen in ihrer Partnerschaft gemeinsam eine Vielzahl von Veränderungen in persönlichen, beruflichen und familiären Bereichen. Die Übergänge können fließend, aber auch holprig sein und die neuen Lebensumstände können so die Beziehung belasten. Das Paar, das diesen Belastungen wenig Beachtung schenkt, kann in Krisen schlittern und dies bis zu einer Auflösung der Partnerschaft führen.

Die Paartherapie hat zum Ziel, wieder neue Perspektiven zu entwickeln um respektvolle, vertrauenswürdige und glückliche Begegnungen in der Beziehung zu ermöglichen. Die in der Vergangenheit geschehenen Verletzungen und Enttäuschungen der Partner sollen aufgearbeitet werden; die unterschiedlichen Kommunikationsmuster – verbal oder nonverbal - und Verhaltensweisen, welche sich bisher schädlich auf die Partnerschaft ausgewirkt haben, sollen thematisiert werden.

Aufmerksamkeit und offener, respektvoller Umgang miteinander, welche in einer Beziehung genauso wichtig sind wie Anerkennung, körperliche Nähe und Sexualität sollen wieder wertgeschätzt werden und den Partnern einen gemeinsamen Weg in die Zukunft aufzeigen.

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Kinder sind in ihrer Entwicklung sensibel und brauchen den Schutz der Erwachsenen. Sie sind mit vielen Herausforderungen konfrontiert, welche sie im Laufe der Zeit zu bewältigen haben, in der sie zu einem stabilen und verantwortungsvollen Erwachsenen heranwachsen. Aus Sicht der systemischen Familientherapie sind an diesem Prozess viele unterschiedliche, miteinander interagierende Personen beteiligt.

Die vorhandenen Ressourcen sind oft hilfreich, um schwierige Situationen oder auch Krisen zu überwinden und zu einem seelischen Gleichgewicht zurück zu finden. In manchen Fällen entwickeln Kinder oder Jugendliche jedoch auch z.B. körperliche Symptome, haben Schulprobleme oder zeigen aggressives Verhalten. Dies sind wiederum Anzeichen auf eine für das Kind oder Jugendliche/n problematischen Lebenssituation in der Familie oder im sozialen Umfeld, wo es Unterstützung bei der Bewältigung braucht. Hier kann eine Psychotherapie für Kinder und Jugendliche hilfreich sein, damit sie wieder einen guten Weg in Richtung Erwachsenwerden finden und gehen können.

Die Gespräche finden anlassbezogen in unterschiedlichen Settings statt (Einzel- oder Familiengespräche). Unterstützende Elterngespräche können für den Therapieerfolg begleitend sinnvoll sein.

Systemische Familientherapie

Im Rahmen der Familientherapie verstehe ich als Therapeut die Entstehung von Problemen und deren Auswirkungen als Ergebnis davon, wie die einzelnen Mitlieder einer Familie miteinander interagieren und gehe von den in der Familie bereits vorhandenen Fähigkeiten und Stärken aus. Das bedeutet, dass die Therapie an Lösungsmöglichkeiten orientiert ist. Üblicherweise werden alle betroffenen Familienmitglieder zu Gesprächen eingeladen, damit die unterschiedlichen Sichtweisen auf die familiären Probleme geschildert werden können. Es können aber auch andere Personen eingeladen werden, welche für den Prozeß hilfreich sind. In der therapeutischen Arbeit kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, wie Fragetechniken, Genogrammarbeit, Familienskulptur, Familienbrett, Refraiming, Rollenspiele, Hausaufgaben oder auch Abschlussinterventionen. Die therapeutischen Sitzungen können in kürzeren oder längeren Abständen stattfinden.

Traumatherapie

Menschen erleben Erfahrungen unterschiedlich. Einige können bedrohlich erlebte Situationen gut verarbeiten. Andere fühlen sich davon überwältigt, allein gelassen und sind hilflos, wenn sie ein Ereignis wie aus heiterem Himmel unerwartet trifft und brauchen bei der Verarbeitung ihrer Bilder und Emotionen Unterstützung. Ein Trauma kann zum Beispiel durch einen Unfall, Misshandlungen in der Kindheit, Gewalterfahrungen, operative Eingriffe oder Naturkatastrophen verursacht werden.

Diagnostisch liegt ein Trauma vor, wenn eine Person

  • mit tatsächlichem oder drohendem Tod konfrontiert wurde,

  • ernsthaft verletzt wurde, oder

  • die eigene oder fremde körperliche Unversehrtheit bedroht wurde und...

  • ...die Person daraufhin intensive Furcht, Hilflosigkeit und Entsetzen verspürt.

Die Folgen von solchen Erlebnissen treten manchmal erst nach einiger Zeit auf und müssen nicht immer gleich mit einem Trauma in Verbindung gebracht werden. Die Betroffenen versuchen ähnliche Situationen zu vermeiden, die sie an die Geschehnisse erinnern und vom Bewusstsein abgespaltene Erinnerungen oder Körpererinnerungen, die nicht integriert worden sind, können weiterhin Symptome verursachen, welche als belastend erlebt werden.

Diese können unter anderem Symptome wie

  • Schlafstörungen, Alpträume

  • Ängste, Panikattacken und Phobien,

  • Unruhe und Reizbarkeit

  • Chronische Schmerzen

  • Depressionen

  • Schreckhaftigkeit

  • Gedächtnislücken sein.

In der Traumatherapie geht es darum, diese Bilder, Emotionen und Erfahrungen zu verarbeiten – zu „integrieren“. Dies erfolgt nach der Stabilisierungsphase mit unterschiedlichen therapeutischen Methoden (EMDR, Screentechnik, Strukturelle Traumaintervention, Inneres-Kinder-Retten, …), deren Ziel eine Abschwächung oder Auflösung der Symptome ist, damit die Betroffenen die Kontrolle über ihr Leben wiedererhalten und nach vorne blicken können.

Elternberatung

Wenn Kinder Sie als Eltern in der Erziehung herausfordern, gilt es die Erziehungskompetenz zu stärken und zu fördern. Gemeinsam erarbeiten wir passende Lösungswege für Ihre Fragen und Problemsituationen. Dies kann unter anderem das Erarbeiten von Regeln oder auch das Setzen, Umsetzen und Beibehalten von Grenzen in der Erziehung betreffen. Für Fragen betreffend Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten Ihres Kindes, Machtkämpfe, Ablösungsprozesse oder auch zu anderen Themen, die für Sie oder ihr Kind belastend sind, suchen wir in den Beratungsgesprächen nach Antworten und Handlungsalternativen.

Elternberatung vor Scheidung nach § 95 Abs. 1a AußStrG

Mit dem durch das Kindschafts- und Namensrechtsänderungs-Gesetz 2013 eingeführten § 95 Abs. 1a AußStrG haben sich Eltern vor einer Regelung der Scheidungsfolgen bei Gericht “über die spezifischen aus der Scheidung resultierenden Bedürfnisse ihrer minderjährigen Kinder bei einer geeigneten Person oder Einrichtung beraten zu lassen”.

Dadurch soll in Pflegschaftsverfahren stärker auf die Bedürfnisse des Kindes geachtet werden. Die Interessen und das Wohl des Kindes in vor Gericht ausgetragenen Obsorge- und Kontaktrechtskonflikten wird deutlicher in den Vordergrund gerückt.

Alle Paare in Österreich, die eine einvernehmliche Scheidung anstreben, sind gesetzlich verpflichtet , sich über die mit einer Scheidung verbundenen Folgen für minderjährige Kinder beraten zu lassen und dies gegenüber dem Gericht – etwa durch Vorlage einer Bestätigung – glaubhaft zu machen.

Coaching

Wir brauchen um uns weiterentwickeln und glücklich sein zu können, andere Menschen um uns herum. Jedoch dort, wo wir aufeinandertreffen, können manchmal bedrückende Situationen entstehen, die nur schwer lösbar oder aussichtslos erscheinen. Im Berufsleben kann das zu Mobbing oder auch einem Burnout führen. Im täglichen Leben sind Spannungen, Missverständnisse und Konflikte mit Behörden, Schulen, Nachbarn oder anderen Institutionen oft sehr belastend. Manchmal kann dies zu Schlafproblemen, Stimmungsschwankungen und anderen Symptomen führen.

Auf der gemeinsamen Suche nach Lösungen, werden Zusammenhänge aufgezeigt und sichtbar gemacht. Das Besprechen von Beobachtungen, Gedanken und Haltungen erleichtern das Einnehmen neuer Blickwinkel und die Eröffnung von neuen Handlungsmöglichkeiten. Therapeutische Methoden fließen in den Prozess mit ein.

„Betrachte alle Schwierigkeiten als Möglichkeiten, etwas Neues zu schaffen, zu lernen und aus der kreativen Art und Weise, wie Du reagierst, zu wachsen.“

Brauche ich eine Psychotherapie - Ein Selbsttest.

  • Ich habe Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperlichen Beschwerden und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.

  • Seit längerer Zeit halte ich mich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.

  • Ich habe häufig Probleme beim Ein- und Durchschlafen.

  • Ohne ersichtlichen Grund bekomme ich rasend Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.

  • Ich habe Ängste, die mich belasten oder einschränken: z.B. vor dem Kontakt mit Ihren Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.

  • Es plagen mich oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).

  • Ich fühle mich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.

  • Ich fühle mich oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.

  • Ich bin traurig und vereinsamt.

  • Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc), die schwer zu bewältigen ist.

  • Ich denke manchmal an Selbstmord und/oder mein Leidensdruck ist so groß.

  • Ich kann bestimmte Verletzungen oder Erfahrungen in meinem Leben nicht vergessen, und das belastet mich.

  • Ich lebe in einer schwierigen Beziehung, die mich sehr belastet.

  • Ich fühle mich durch meine Kinder wiederholt überfordert.

  • Ich habe wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).

  • Ich bin süchtig - nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen.

  • Ich fühle mich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u.ä.), obwohl dies mein Leben sehr einengt.

  • Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.

  • Ich habe Angst vor Entscheidungen.


Sollte einer dieser Sätze auf Sie zutreffen und die Belastung / Beeinflussung Ihrer Lebensqualität dadurch schon länger andauern, ist es sinnvoll, dass Sie sich professionell beraten lassen. Gemeinsames Ziel ist es, möglichst schnell eine anhaltende Verbesserung für Sie zu bewirken.

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren, welches bei seelischen Belastungen, gesundheitlichen Einschränkungen und psychischen Störungen des Denkens und Erlebens angewendet wird. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. Krankheiten, Symptome oder Leidenszustände sind demnach entweder Ursache oder Ausdruck von seelischem Ungleichgewicht, die wiederum so belastend erlebt werden können, dass sie aus eigener Kraft nicht bewältigt werden können. (https://www.psychotherapie.at/patientinnen/ueber-psychotherapie)

Daher ist das Ziel einer Psychotherapie, seelisches Leid zu heilen oder zu lindern, in Lebenskrisen zu unterstützen, hinderliche Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die persönliche Weiterentwicklung und Gesundheit zu fördern. Psychotherapie kann in jedem Lebensalter hilfreich und unterstützend wirken.